Ungeschlagener Sieger in der Regionalliga-West
Zweiter Anlauf zum Aufstieg in die Bundesliga
Die Ligasaison 2005 / 2006 schlossen die Sportschützen des Post-Telekom-SV Düsseldorf als Tabellen Erster ab. 14:0 Punkte standen nach 7 Wettkampftagen auf dem Mannschaftskonto; 23:7 Punkte in der Einzelwertung. Nachdem in der letzten Saison der zweite Platz erreicht worden war, konnten wir diese Saison ein Start Ziel Sieg einfahren. Zwei personelle Veränderungen gab es zum Vorjahr.
Britta Kurth (vormals Großecappenberg) hatte im Dezember Ihre Tochter geboren und stand uns daher nicht zur Verfügung. Sie wird uns wahrscheinlich in der Relegation zur Bundesliga am 08.02.2006 in Hannover verstärken.
Als Neuzugang konnten wir die frisch gebackene Deutsche-Juniorenmeisterin 2005 mit dem Luftgewehr Jessica Mager verbuchen. Unser Youngster setzte sich durch, hatte keine Probleme mit dem Wettkampfmodus und schoss sich auf Position 1 fest. Ihr Wettkampfschnitt beträgt 393,71 Ringen mit einer Bestleistung von 398 Ringen.
Auf Position 2 konnte sich der ehemalige Nationalmannschaftsschütze und Bundesliga erfahrene Michael Schmitz festigen. Nach einigen schwächeren Jahren konnte er sich mit einer Bestleistung von 396 Ringen und einen Wettkampfschnitt von 392,14 an die Spitze zurück melden.
Auf Position 3 beendete Julia Palm die diesjährige Saison. Die Mannschaftseuropameisterin 2005 im KK liegend Wettbewerb erreichte einen Saisonschnitt von 390,71 mit einer Bestleistung von 395 Ringen.
Mit einem Schnitt von 390,43 Ringen folgte ihr Marcus Andrzejewski auf Position 4. Seine Saisonbestleistung betrug 394 Ringen.
Der frisch verheiratet und stolzer Vater einer Tochter, „Hubi“ Kurth holte auf Position 5 die Punkte für die Mannschaft mit einem Schnitt von 387,80 und einer Bestleistung von 390 Ringen. Unser Ersatzmann Jörg Möhlberg konnte sich bei seinen Einsätzen an seine Trainingsleistung anschließen. 389 Ringe zählten zu seiner Bestleistung.
Deiringsen – Emsdetten – Düsseldorf und Windecken hießen die Stationen dieser Saison. Direkt am ersten Wettkampftag standen zwei dicke Brocken vor uns. Der langjährige Bundesligist SV Deiringsen und die Bundesligareserve der SG Hamm standen auf dem Wettkampfplan. Es wurde auf hohem Niveau geschossen und endete erfolgreich mit den ersten zwei Siegen. Gegen den SV Deiringsen errangten wir unsere Mannschaftsbestleistung von 1966 Ringen. Schnell stand die Favoritenrolle fest. Die Schießfreunde Emsdetten und der Tus Hilgert waren die Gegner des folgenden Wettkampftages. Auch hier konnten wir nach spannenden Wettkämpfen jeweils als Sieger vom Stand gehen. Kurz vor Weihnachten konnten wir von unserem Hausrecht gebraucht machen. Der erste Wettkampf gegen den SV Ober Roden „verschliefen“ wir ein wenig, gewannen aber zum Schluss mit 4:1 Punkten. Am Nachmittag waren alle hell wach. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung von 1965 Ringen konnte der Gegner aus Inden-Altdorf klar mit 5:0 Punkten besiegt werden. Dies aber erst nach einem Stechen auf Position eins.
Zum Saisonabschluss lud der Tabellen siebte SC Windecken ein. Mit Bundesliga reifer Kulisse, elektronischen Schiessständen und Zuschauern mit Rasseln und Tröten, beendeten wir unsere Saison mit einem 5:0 Sieg. Somit stehen sowohl wir, als auch der Tus Hilgert, beide Mannschaften aus dem Rheinischen Schützenbund, an der Tabellenspitze.
Die Relegation zur Bundesliga findet in wenigen Wochen statt. Schaffen wir es, als erste Mannschaft aus dem Rheinischen Schützenbund in die 10. Saison der Luftgewehr-Bundesliga aufzusteigen?
Hannover war 1998 Austragungsort für die Relegation. Damals starteten wir für die ASG Brandenburg und schafften den Einzug in die höchste deutsche Liga. Wenn das kein gutes Zeichen ist!